11.06.2021

Trioworld hilft der Gesundheitsbranche, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren

Strapazierfähiger Einwegschutz – für Gesundheitspersonal und die Umwelt Trioworld hilft der Gesundheitsbranche, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren – durch sicheres Recycling von gebrauchter persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und deren Verwendung für die Herstellung neuer Produkte. Dies ist ein wichtiger Aspekt, da die Nachfrage nach PSA während der Pandemie stark gestiegen ist und dadurch viel größere Abfallmengen anfallen.

Schwedens größter Hersteller von Kunststofffolien, Trioworld, testet in enger Zusammenarbeit mit der Region Stockholm und dem Danderyd-Krankenhaus ein neues Konzept für Einweg-PSA. Dabei sammelt das Krankenhaus die PSA in einem farbcodierten Recyclingsystem und behandelt sie als Sondermüll, bis alle Viren eliminiert sind. Danach wird die PSA sortiert, gereinigt und eingeschmolzen, um daraus neue Materialien herzustellen. „Wir sind froh, dies zu tun, auch wenn es mit zusätzlicher Arbeit verbunden ist. Jeder in der Abteilung hat das Gefühl, dass wir nicht nur etwas Positives für die Umwelt tun, sondern auch neue Entwicklungen vorantreiben. Wir denken bereits darüber nach, wie wir die Sortier- und Abwicklungsprozesse organisieren können, wenn wir für diese Art von PSA aus dem gesamten Krankenhaus die Verantwortung übernehmen“, so Björn Wiktorin, Leiter der Versorgungseinheit in der gemeinsamen Serviceabteilung des Krankenhauses, zusammen mit Ronny Vallen von der Logistikeinheit.

Das Konzept wurde in die Praxis umgesetzt, als Trioworld während der Pandemie mit der Kommandozentrale der Region Stockholm die Zusammenarbeit aufnahm. Trioworld begann in seinem Werk in Landskrona mit der Herstellung von PSA für Gesundheitspersonal. Gleichzeitig wurde die bestehende PSA verbessert, als klar wurde, dass sie den Anforderungen der Pandemie nicht genügte. „Im Rahmen unserer Partnerschaft mit Trioworld kamen die Themen Recycling und Umwelt schon sehr früh auf. Ich habe mit dem Managementteam des Krankenhauses und einigen Abteilungen darüber gesprochen und erhielt trotz der hohen Arbeitsbelastung, die zu dieser Zeit herrschte, eine positive Resonanz. Umweltmanager der Region Stockholm kontaktierten mich, als sie auf das Pilotprojekt aufmerksam wurden, und wollten die Entwicklungen verfolgen“, so Johanna Albert, ehemalige Leiterin der Kommandozentrale und außerordentliche Professorin für Anästhesie und Intensivmedizin am Danderyd-Krankenhaus. Lennart Hagelqvist, der bei Trioworld für das Projekt die Verantwortung trägt, ist davon überzeugt, dass das Konzept eine Möglichkeit geschaffen hat, selbst einfachste Produkte zu entwickeln. „In der Vergangenheit haben wir hier im Westen Produkte in Niedriglohnländern herstellen lassen, um die Kosten zu senken, anstatt neue Konzepte zu entwickeln. Es ist uns nun gelungen, eine Schürze aus bis zu 95 % recyceltem Kunststoff herzustellen, die bequemer ist und weniger statische Elektrizität erzeugt. Das erleichtert dem Gesundheitspersonal das Anlegen der Schürze.“

Der Recyclingprozess im Krankenhaus wurde in mehreren Stufen geplant, um die gebrauchte PSA leichter sortieren zu können und die Ausbreitung von Infektionen bei der Einsammlung zu verhindern. Es ist wichtig, dass die Abfälle leicht zu sortieren sind und biologisch abbaubare Produkte, Papier und Gummi nicht in das System gelangen. Das Krankenhaus arbeitet auch mit dem Unternehmen Novoplast zusammen, das derzeit eine hochmoderne Anlage installiert, mit der große Abfallmengen kostengünstig sortiert und gereinigt werden können.

„Wir können die Emissionen um bis zu 85 Prozent reduzieren.“

Lennart Hagelqvist

Im Sinne des Umweltschutzes ist das Konzept sehr wichtig. Die Lebenszyklusanalyse zeigt, dass ein verstärktes Recycling zu einer Verringerung der Importe und einem drastischen Rückgang der Kohlendioxid-Emissionen führt. „Durch diese Art der Sortierung und die von Novoplast entwickelte Anlage glauben wir, dass wir die Emissionen um bis zu 85 Prozent reduzieren können“, erklärt Lennart Hagelqvist, „und wir sparen die Kohlendioxid-Emissionen ein, die beim Transport der Waren von Asien nach Schweden entstehen. Gleichzeitig können wir die Versorgung mit PSA in Schweden sicherstellen.“

TRIOWORLD

Trioworld hat eine lange Tradition in der Produktion von virus- und bakterienresistenten Folien für Großlieferanten. Während der Pandemie begann das Unternehmen auch mit der Herstellung von Einweg-PSA. Heute verfügt Trioworld über die Kapazität, bis zu 230 Millionen Schürzen und rund 40 Millionen Schutzmäntel pro Jahr zu liefern. Erfahren Sie mehr unter: trioworld.com