01.10.2020

Weitreichende Investitionen für Kreislaufwirtschaft von Kunststoffverpackungen in der Baubranche

Kunststoffverpackungen haben in der Bauindustrie einen wichtigen Zweck, denn sie schützen Waren und hält sie an Ort und Stelle. Aber was passiert mit dem Kunststoff, wenn die Produkte ausgepackt werden? Trioplast beteiligt sich jetzt an einer Zusammenarbeit zur Entwicklung und Erprobung eines effizienten Sammel- und Recyclingsystems für Kunststoffverpackungen aus der Bauindustrie.

Mit Augenmerk auf die eingesetzten dünnen und hochwertigen Kunststoffverpackungen wird jetzt die zweite Phase des schwedischen CirEm-Projekts gestartet. CirEm steht für Kreislaufwirtschaft bei Kunststoffverpackungen. Phase 2 von CirEm begann mit einem Treffen aller Projektparteien im September 2020 und läuft bis zum Sommer 2022. Es handelt sich um ein Fortsetzungsprojekt einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019. Die Studie zeigte ein klares Potenzial für die Entwicklung eines Kreislaufsystems für besteht Kunststoffverpackungen auf.

„Wir bei Optimera sehen dieses Projekt als sehr wichtig an. Wir sehen, dass Kunststoffverpackungen viel Abfall verursachen und wenn wir einbezogen werden und Einfluss ausüben können, so dass alte Kunststoffverpackungen an den Hersteller zurückgegeben werden und zu neuen Kunststoffprodukten werden können, wird dies ein großer Schritt in Richtung einer besseren Umwelt sein“, sagt Henrik Björk, Sortimentsleiter bei Optimera.

15 schwedische Unternehmen, darunter auch Trioplast, werden nun zusammenarbeiten, um ein effizientes Sammel- und Recyclingsystem für Kunststoffverpackungen aus der Bauindustrie zu entwickeln und zu testen.

„CirEm als Projekt ist zeitgemäß, insbesondere jetzt, da die neuen Sammelanforderungen für Bau- und Abbruchabfälle am 1. August 2020 in Kraft getreten sind. Um das Sortieren von Kunststoff zu beschleunigen, müssen wir nachweisen können, dass das wertvoll ist und tatsächlich zu neuen Produkten verarbeitet wird“, sagt Marianne Hedberg von Byggföretagen.

Während des Weiterbildungsprojekts werden die Teilnehmer unter anderem eine Reihe von Spendenaktionen mit Kunststoffverpackungen durchführen. Die Sammelstellen werden ausgewählt, um eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeitsplätze und ihre unterschiedlichen Herausforderungen aufzuzeigen. Während des Projekts werden verschiedene Recyclingalternativen getestet und bewertet, um festzustellen, welche Methode am besten geeignet ist und welche Produkte aus dem recycelten Kunststoff hergestellt werden können. Das Projekt wird dann auch entsprechende Vorschläge erstellen und verschiedene Logistiklösungen testen sowie zirkuläre Geschäftsmodelle entwickeln.

„Da wir über umfangreiche Erfahrung in der Herstellung von Produkten aus recycelten Materialien verfügen, freuen wir uns darauf, als Teilnehmer an CirEm-Phase 2 gemeinsam mit den anderen Parteien die Sammelmengen für ein Kreislaufsystem von Kunststoffverpackungen erhöhen zu können“, sagt Magdalena Bengtsson von Trioplast AB.

- Im September brachte Trioplast eine neu entwickelten Handfolie mit 75% recyceltem Kunststoff auf den Markt, von denen mindestens 51%  PCR-Material (Post-Consumer-Recycling) sind.

Die Projektteilnehmer sind NCC, JM, Beijer Byggmaterial, Optimera, Polyplank, Castellum, Wingårdhs, Trioplast, Cargospace24, Bewi Synbra Circular, Byggföretagen, Ragn-Sells, Kretslopp och Recycling i Sverige und Rise IVF. Das Projekt wird von Chalmers Industriteknik geleitet und vom Forschungsprogramm Re: source finanziert.