12.02.2020

Recycling ist die klügste Entscheidung, die wir für die Umwelt treffen können

Der zunehmende Einsatz von recyceltem Kunststoff ist ein Muss für die Zukunft. Um sich auf Kunststoff zu konzentrieren, der aus Verbraucherverpackungen stammt, gründete RISE 2017 ein Projekt, das den Anteil von recyceltem Kunststoff in Verpackungen steigern soll - und zwar in erheblichem Umfang. Alles begann mit einem Innovationswettbewerb, der sich zu einer innovativen Zusammenarbeit zwischen RISE, Essity, ICA und Trioplast entwickelte. Das Ergebnis ist eine geschlossener Verwendungskreislauf.

RISE ist ein staatliches Forschungsinstitut, welches hunderte von Test- und Demonstrationsumgebungen für zukunftssichere Technologien, Produkte und Dienstleistungen bietet.
RISE verfügt auch über das erforderliche Fachwissen, um Lösungen zu finden, die auch langfristig Bestand haben. „Das Projekt ist im Wesentlichen aus einem Innovationswettbewerb im Sommer 2017 hervorgegangen. ICA und Essity hatten die Aufgabe, die Anforderungen für den recycelten Kunststoff festzulegen, die die Teilnehmer einreichen sollten. Am Ende hat das deutsche Unternehmen RSH Polymer gewonnen und liefert Trioplast nun das Material, das das Unternehmen für seine Produktion verwendet “, sagt Johan Landberg, Projektmanager bei RISE.

Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie ist für das Endergebnis äußerst wichtig
ICA ist ein wichtiger Akteur in der schwedischen Lebensmittelindustrie. Dies ist eine Branche, die im Allgemeinen hohe Ambitionen hat, wenn es um die Verwendung von recyceltem Material in Verbraucherverpackungen geht. „Bis 2030 sollen Kunststoffverpackungen entweder aus recyceltem oder fossilfreiem Material hergestellt werden. Dies ist ein Ziel, das sich die Mitglieder des schwedischen Lebensmitteleinzelhandelsverbandes gemeinsam gesetzt haben “, sagt Julia Losciale, Verpackungsspezialistin bei ICA mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit. "Wir arbeiten seit vielen Jahren mit ICA zusammen und es war die ICA, die Kontakt aufnahm, als das von Vinnova finanzierte Projekt startete", sagt Bengta Hallberg, Sortimentsmanagerin bei Essity. Dieser Kontakt führte dazu, dass Trioplast, Essitys wichtigster Kunststofflieferant für seine Produktionsstätte in Lilla Edet, ebenfalls an dem Projekt teilnahm. „Ein herausragendes Merkmal dieser Zusammenarbeit ist das Bestreben, gemeinsame Ziele zu erreichen. Das Engagement von Trioplast hat es uns ermöglicht, neue Folien in unserer eigenen Produktion zu testen, was dem Projekt immens zugute kam. Derzeit bestehen unsere Folien zu 60% aus Recyclingmaterial, zu 20% aus nachwachsenden Rohstoffen und 20% sind fossiler Herkunft “, sagt Bengta.